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Age of Rifles: nix wars ! - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Age of Rifles: nix wars ! - Leser-Test von CONQUEROR
Wer kennt sie nicht, die Zeit der Gewehre. Die Zeit, in der es noch keine Panzer und Flugzeuge gab, die den Gegner niederwalzten oder in Grund und Boden bombten. Alles was man damals hatte waren riesige Armeen, bestehend aus Infanterie mit Gewehren, Kavallerie mit gezücktem Säbel und vereinzelt auch Kanonen. Dies genügte dann um große Nationen in die Knie zu zwingen, ganz ohne High-Tech.
In diese Zeit versetzt sie Age of Rifles. Sie bestreiten historische Konflikte wie den amerikanischen Bürgerkrieg oder auch eurpäische Schlachten, in denen z.B. Preußen eine Rolle spielte. Anfangs haben sie die taktische Karte vor sich und sehen hierbei genau wie es mit ihrer Armee steht. Starke Regimenter mit großer Mannstärke werden entsprechend auch als das dargestellt, was sie sind. Starke Regimenter haben z.B. auf der Karte 3, schwächere 2 und ganz kleine 1 Soldat. So kämpfen sie mit dem Gegner rundenweise um Städte und taktisch wichtige Positionen. Selten greift auch die Flotte mit ein, meistens sind sie auf ihre Bodentruppen angewiesen. Diese gilt es taktisch klug einzusetzen. Wenn sie mit ihren Kanonen mitten in dichtgedrängte Gegnermassen feuern, können sie sich schon bald über durchschlagskräftige Ergebnisse freuen und die Mannen des Gegners werden bald demoralisiert das Hasenpanier ergreifen. Kommt der Gegner aber mit einer Kavallerieeinheit zu nah heran, ist das schöne Geschütz im Nahkampf schon bald zersäbelt. Sie sollten ihre wertvollen großen Kaliber also lieber hinter einem schützenden Schild aus anderen Truppen verbergen. Sind die Gegner dann erst einmal dezimiert und die ersten Regimenter auf dem Rückzug, setzt man ihnen mit der eigenen Kavallerie nach und reitet sie einfach nieder. Nach jedem Angriff öffnet sich ein Fenster und zeigt ihnen eine Zusammenfassung der Verluste, die sie ihr Sieg/ihre Niederlage gekostet hat. Bewegungen wollen ebenfalls geplant sein. Wenn sie ihre Männer die Geschütze einfach so von Hand schieben lassen, kommen sie vielleicht 1 Feld pro Runde voran. Da Zeit kostbar ist, empfiehlt es sich daher, die Kanonen an Pferdekarren zu spannen und so viel schneller durch die Landschaft zu kutschieren, was allerdings mit einem Zeitverlust zwecks auf/abladen der Geschütze, zu Buche schlägt. So sichern sie sich Stadt um Stadt und Sieg um Sieg, um hinterher völlig über ihr Gegenüber zu triumphieren. So weit so gut, doch technisch sieht es auf den Schlachtfeldern leider düster aus. Das Programm ist grafisch total auf dem Tiefpunkt. Detailarme Landschaften wechseln sich mit detailarmen Einheiten ab. Auch der Sound ist bis auf die recht gut gelungene Marschmusik nicht sehr ansehnlich. Was erwartet man auch schon von einem Spiel, das ein paar Jährchen alt ist. Eingefleischte Hardcore-Strategen werden vielleicht Gefallen an den vielen verschiedenen Einheiten, mit den unterschiedlichen Gewehren und Kanonen, sowie den historischen Szenarios finden. Alle anderen sollten sich lieber ein aktuelleres und leichter zugängliches Spiel zu Gemüte führen, bevor sie in den vielen Infos des Spiels nicht mehr durchblicken. Erst recht, da man AOR wohl nur noch mit viel Speicherschaufelei zum Laufen bekommt (ein DOS-Spiel). Auch dürfte es recht schwer sein, ein Spiel, das so alt ist, noch im Handel oder auf einer Heft-CD zu kriegen.

FAZIT: Nicht sehr empfehlenswert

Negative Aspekte:
technisch absolut veraltet

Positive Aspekte:
recht authentisch...

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 3.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 3/10
    Steuerung: 3/10
    Sound: 3/10
    Atmosphäre: 5/10
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