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Age of Mythology: Es ist da! - Leser-Test von stealth


1 Bilder Age of Mythology: Es ist da! - Leser-Test von stealth
Es gab eine Zeit in der viele Kriege geführt wurden. Götter liessen ihrem Willen freien Lauf und unterstützten diejenigen, die sie anbeteten und ihnen dienten; egal, ob böse Schurken oder mutige Helden waren. Es war eine Zeit, in der es einen richtigen Held brauchte, der dem bösen Treiben ein Ende setzt.

Story
In Age of Mythology oder in gut deutsch, im Zeitalter der Mythologie (und Sagen) tritt man als Held namens Arkantos in Erscheinung. Man wird nach Atlantis gerufen. In Träumen erscheint Arkantos die Göttin Athene, die wohlwollend auf die vergangenen Taten von Arkantos zurückblickt. Sie lobt ihn für seine Taten. Viele Feinde hat er schon besiegt und viele Male hat er Atlantis verteidigt. Doch es wird immer Feinde geben, die das Inselreich bedrohen werden und diesmal wird es nicht so einfach werden. Arkantos erwacht von seinen Traum und findet sich auf einer Galeere wieder, die ihn nach Atlantis bringt. Er freut sich schon darauf, seinen Sohn wieder zu sehen.

In Atlantis angekommen, wird er darüber informiert, wie die Lage steht. Es gibt ein böses Omen, das man ernst nehmen sollte. Es besagt, dass Poseidon verstimmt sei; auch wird ein Angriff von Piraten befürchtet. Arkantos ist natürlich pikiert, da eine solche Aufgabe sicherlich auch jemand anders hätte erledigen können und es nicht eine Herausforderung für Helden wie ihn sei. Doch plötzlich werden die Mannen von Arkantos durch einen Riesenkraken angegriffen. Doch der Polyp ist nicht das einzige Problem, wie man nach kurzer Dauer erkennen muss. Wie schon vorher befürchtet, greifen nun auch noch die Piraten Atlantis an. Arkantos und seine Mannen müssen den Hafen so gut es geht verteidigen, bis die Truppen eintreffen. Dieses Vorhaben erweist sich schon als ein kleiner Prüfstein, der unseren Helden auf spätere Aufgaben vorbereiten soll, denn die Verstärkung trifft sprichwörtlich in der letzten Minute im heimatlichen Hafen ein. So kann man diesen mit geballter Kraft gegen die Piraten und die immer zahlreicher werdenden Seepolypen verteidigen. Es war das Werk des Zyklopen Gargarensis und dessen unbedeutenden Helfer Kemsyt.

Gameplay
Wenige Veränderungen im Vergleich zu den Vorgängern gibt es im Spielablauf, doch einige Neuerungen, die das ganze interessanter machen, möchte ich hervorheben.


Wunder
Während der Spiels bekommt man die Möglichkeit, sich einen Schutzpatron auszusuchen, den man anbetet und der einen dann auch tatkräftig unterstützt. Die neuen Errungenschaften, das heisst die Wunder, machen Situationen spannend und es gibt schnell einmal eine unverhoffte Kehrtwendung im Gefecht. Sei dies nun in Form von Blitzen, "Regeneration" oder einem schnelleren Wachstum der Pflanzen. Alle Wunder haben es in sich. Einziger Negativpunkt ist, dass man die Wunder nur einmal pro Mission anfordern kann.


Helden
Auch die Helden bringen neuen Schwung ins Gameplay. Sie spielen eine ähnliche Rolle wie in Warcraft III von Blizzard, wobei man ansonsten die beiden Spiele nicht sehr miteinander vergleichen kann, da der Wirtschaftpart bei Age of Mythology wesentlich stärker gefordert wird. Helden sind jedoch in beiden Spielen besondere Einheiten, die spezielle Fähigkeiten haben und im Nah- oder Fernkampf besser bestehen als normale Einheiten.

Grafik & Sound
Der Umstieg von einer zwei- auf eine dreidimensionale Grafikengine ist gut gelungen. Zwar ist das ganze von nahem betrachtet ein wenig eckig, dies ist aber auch bei momentanen Referenztitel, wie zum Beispiel Warcraft III, der Fall. Age of Mythology braucht sich jedoch keineswegs zu verstecken. Schön sind, neben dem sehr realistisch wirkenden Meer, vor allem die Explosionen, die zum Beispiel ein Meteoritenschauer verursacht und auch das Feuer.

Die Hintergrundmusik in Age of Mythology ist angenehm und nicht monoton, was bei manchen Echtzeitstrategiespielen der Fall ist und einem früher oder später auf den Wecker gehen würde.

Fazit
Mit Age of Mythology haben die Ensemble Studios einen würdigen Nachfolger der Age-of-Empires-Serie ins Leben gerufen. Das Fehlen der zahlreichen Kulturen, die es bei den Vorgängern gab, stört eigentlich wenig, da man mit den Griechen, den Ägyptern oder den Wikingern und ihren zahlreichen Kreaturen, Helden und Wundern eigentlich schon gut beschäftigt ist. Durch abwechslungsreiche Missionen, schöne Animationen und die Zwischensequenzen, die die Geschichte weiterspinnen, wird das ganze Spiel zu einem Muss für die Fans der Age-of-Empires-Serie.

Negative Aspekte:
Das Fehlen der zahlreichen Kulturen

Positive Aspekte:
würdiger Nachfolger,

Infos zur Spielzeit:
stealth hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    stealth
  • 8.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 9.1/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 9/10
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