Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Age of Empires 2: The Age of Kings - PC-Klassiker auf Konsole - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder Age of Empires 2: The Age of Kings - PC-Klassiker auf Konsole - Leser-Test von axelkothe
Wenn es ein Genre gibt, das in den letzen Jahren auf Konsolen vernachlässigt wurde, dann ist es das der Echtzeitstrategie. Dafür gibt es vielerlei Gründe: Die Auflösung auf dem Fernsehschirm lässt nur einen kleinen Bildschirmausschnitt zu, die Spiele lassen sich meist nur mit Maus und Tastatur vernünftig steuern und im allgemeinen sind Konsolenspieler nicht als Strategen bekannt.

Somit fristete das Genre auf den Konsolen ein absolutes Nischendasein, wenn man mal von ein paar Ausnahmen wie Starcraft (N64) und diversen Westwood Games absieht. Trotz all dieser Widrigkeiten probiert es diesmal Konami mit Age of Empires 2, einen absoluten PC-Klassiker Konsolengerecht aufzubereiten. Das kuriose ist, dass das PC-Original von Microsoft stammt, die jetzt mit einer Konkurrenzkonsole Sony das Leben schwer machen. Eine ebenfalls mal geplante Dreamcast-Version wurde schon vor langer Zeit auf Eis gelegt.

Wenn man das Spiel zum ersten Mal startet, sollte man zunächst die Trainingskampagne starten, in der ihr den Kampf der Schotten an der Seite von William Wallace nachspielt. Dort bekommt ihr die grundsätzlichen Funktionen und Steuerung nach und nach beigebracht. Dies ist auch dringend nötig, denn bei Age of Empires 2 gibt eine Fülle von Optionen und logischer Zusammenhänge, die erst einmal erlernt werden müssen.

Wie bei allen Echtzeitstrategietiteln kommt es in jeder Mission zur militärischen Auseinandersetzung mit einem oder mehreren Gegnern. Doch müsst ihr diesen zunächst finden. Die Karte ist nämlich anfangs vom Kriegsnebel verhüllt – d. h. ihr seht erst einmal nichts von eurer Umgebung. So schickt ihr Späher aus, die das Umland erkunden. Nach und nach lichtet sich der Nebel und ihr wisst über die Beschaffenheit des Landes bescheid. Doch nur, wo einer eurer Mannen direkten Sichtkontakt hat, seht ihr feindliche Truppenbewegungen.

Während euer Späher die Landschaft erkundet, solltet ihr im eigenen Dorf Ressourcenmanagement betreiben. Schließlich muss eure Armee erst einmal aufgebaut werden. Zu Beginn stehen euch nämlich erst ein Dorfzentrum und ein paar Bewohner zur Verfügung. Diese müssen nun ein paar Häuser bauen damit ihr weitere Siedler erschaffen könnt. Auf diese kommen dann die unterschiedlichsten Aufgaben zu: Ein Teil der Siedler wird mit der Beschaffung von Nahrungsmitteln beauftragt, andere bauen in einer Mine Steine für den Hausbau ab, wiederum welche gehen mit der Axt in den Wald und sammeln Holz. Als letzter Rohstoff finden sich noch Goldvorräte, die natürlich auf den Abbau warten.

Teilweise werden diese Rohstoffe gebraucht um neue Gebäude zu errichten, welche ein effektiveres Arbeiten und weitere Möglichkeiten eröffnen. So ermöglicht euch eine Mühle das Anlegen von Ackerland, ein Holzfällerlager erhöht die Effektivität eurer Waldarbeiter. Sollte ihr nähe zum Wasser haben, baut ihr einen Hafen. Dort lassen sich Fischerboote, Transportschiffe und sogar Schlachtschiffe zimmern. Wenn ihr andere militärische Einheiten erschaffen wollt, muss eine Kaserne her. Dort erzeugt ihr Schwertkämpfer, Bogenschützen und Reiter, mit denen ihr später in die Schlacht zieht. Insgesamt stehen euch etwa 50 verschiedene Militäreinheiten zur Verfügung. Je weiter Fortgeschritten die Einheiten sind, umso mehr Rohstoffeinheiten benötigt ihr.

e_gz_ArticlePage_Default