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Age of Empires 2: Age of Kings - Strategiehit der Extraklasse - Leser-Test von ThoRsten


1 Bilder Age of Empires 2: Age of Kings - Strategiehit der Extraklasse - Leser-Test von ThoRsten
2 Jahre Jahre hat es gedauert bis nach der Veröffentlichung von 'Age Of Empires' im Jahre 1997 endlich der Nachfolger erschien. Es geht immer noch um dasselbe: Bauen Sie ihr Volk/Stamm auf, führen Sie es durch die 4 Zeitalter und erfüllen Sie eines der Spielziele, wie zum Beispiel: Alle Reliquien in seinen Besitz zu bringen, alle anderen Völker zu zerstören oder ein 'Wunder' zu errichten.
Anfänglich startet man mit 3 Arbeitern, einem Späher und seinem Haupthaus. Nun gilt es möglichst schnell Nahrung, Holz, Stein und Gold zu finden, um die Entwicklung des Stammes nicht aufzuhalten. Während man den Späher auf Erkundung schickt, können die Arbeiter nun schon mal beginnen die Beeren von den Sträuchern zu pflücken, um für etwas Nahrung zu sorgen. Im Haupthaus können Sie unterdes weitere Arbeiter 'produzieren' lassen, die sich beispielsweise um Holz kümmern oder um die Errichtung einiger Gebäude.
Anfänglich steht Ihnen zwar nur relativ wenig Baubares bereit, dafür sind die Bauwerke umso nützlicher. So sollten die Minenlager neben Gold- oder Steinvorkommen gebaut werden, damit die armen Arbeiter nicht immer zum Haupthaus zurücklaufen müssen. Dasselbe gilt für die Mühle (Nahrung) und das Holzfällercamp (Holz). Häuser dienen Ihren Menschen als Unterkunft und werden benötigt um weitere Arbeiter oder kriegerische Einheiten zu produzieren. Um an solche zu kommen, benötigen Sie allerdings erstmal eine Baracke.
Der Hafen, der natürlich nur an der Küste platziert werden kann, kann benutzt werden um Fischer-, Transport- oder Kriegsschiffe zu produzieren - zumindest im weiteren Spielverlauf.
Nachdem man die ersten Vorraussetzungen erfüllt hat, kann man nun ins nächste Zeitalter fortschreiten. So durchlebt Ihr Volk vier Zeitalter, in denen es sich schon früh gegen gegnerische Stämme durchsetzen muss. So ist eine Armee, die das Lager beacht, eigentlich immer Pflicht, um nicht plötzlich vom einfallenden Gegner vernichtet zu werden. Gerade wenn Sie gegen mehrere Völker antreten, ist das öfters ein Problem, da während Sie sich voll und ganz mit dem Angriff auf den einen Gegner beschäftigen, ein anderen plötzlich in Ihr Lager einfallen kann.
Deshalb sollte man die vier Zeitalter schnell durchschreiten, viel erforschen, um seine Krieger zu verbessern, sich seine Armee aufbauen und sich nebenbei noch darum kümmern, dass immer genug Ressourcen zur Verfügung stehen.
Um das Spielziel zu Erreichen ist ein großer Krieg eigentlich immer unausweichlich, denn auch wenn Sie die Reliquien sammeln oder ein Wunder bauen, so werden Sie umgehend Besuch von der Armee des Feindes bekommen und die kommt sicher nicht zum Kaffee trinken vorbei.
Somit ist klar, dass Age Of Empires vor allem eine große Anzahl an kriegerischen Einheiten im Gepäck hat. So sind aber auch alle damals erdenklichen Arten des Krieges möglich. Ob Sie sich nun eine Seeschlacht liefern, den Gegner mit Paladinen und Bogenschützen angreifen oder ihm mit Ihren Katapulten attackieren. Natürlich wurde das ganze realistisch umgesetzt und ein Bogenschütze hat gegen einen Paladin nicht den Hauch einer Chance. Auch tun sich Nahkampf-, wie Fernkampfeinheiten schwer die Gebäude zu zerstören, was wiederum die Katapulte sehr gut beherrschen. Ingesamt macht es also der Mix. Es ist eigentlich kaum möglich die gegnerische Basis nur mit Bogenschützen einzuäschern, genauso werden die langsamen Katapulte nicht viel ausrichten können, da sie ohne Schutz hilflos sind, auch ein Heer von Nahkämpfern wird Sie wohl kaum zum Erfolg führen, da dieses während sie im Kampf mit anderen Nahkämpfern verwickelt sind noch von Türmen, Schlössern, Bogenschützen oder dem Haupthaus beschossen werden können.

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