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Advance Wars: Der Launemacher - Leser-Test von Cubey


1 Bilder Advance Wars: Der Launemacher - Leser-Test von Cubey
Ich selbst bin ja nun nicht der riesen Fan von Strategiespielen und dennoch haben mich einige Artikel über das Spiel so begeistert, dass ich es ubedingt kaufen mußte. Heute kann ich sagen, dass es definitiv kein Fehler war.

Zu Beginn muß man sich erst einmal durch das Übungsprogramm "lesen", denn allzuviel passiert in den ersten Missionen noch nicht. Eine junge, hübsche Frau Namens Nell hilft einem kräftig und sagt in den ersten Aufträgen noch wo man was hinziehen soll und was man wann machen muß. Von Mission zu Mission muß man aber immer mehr selbst machen und so bekommt man ein immer besseres Gefühl für das Spiel. Teilweise muß man dann auch schon (leichte) Mission fast ganz ohne Hilfe absolvieren. Nell gibt dann nur noch hilfreiche Tipps. Sie ist als Ausbilderin vom Orange Star Corp wirklich bestens geeignet. Das Trainigsprogramm ist sehr ausführlich und dürfte einige Stunden dauern, denn man wird mit sämtlichen Truppen wie Infantrie, Mecheinheiten, Fuhrpark wie etwa Kampfpanzer, Marine und Luftwaffe vertraut gemacht. Da ist es ja klar, dass man nicht in 5 Minuten fertig sein kann.

Erst nach diesem umfangreichen, aber dennoch guten Training, hat man die Möglichkeit richtig los zu legen. Ein Junge namens Andy wird einem zugeteilt und man soll dann mit ihm zusammen die Truppen kommandieren und so die Gegner in die Flucht schlagen. Mit der Zeit bleibt Andy aber nicht der Einzige, der einem zugeteilt werden kann. So kommt später auch noch Max hinzu, den man dann ebenfalls begleiten kann. Danach gibt es dann sogar noch Verstärkung vom anderen Geschlecht, denn die gewitzte Tami begleitet das Team nach einigen Missionen auch noch.
Jeder dieser drei hat seine ganz speziellen Fähigkeiten. Außerdem verfügen alle über eine sogenannte Gabe, die im Prinzip das Special darstellt. So ist Andy eher der Allrounder, während seine Gabe ihm erlaubt auf einen Schlag allen Truppen etwas Energie zu ersetzen, denn seine Fähigkeit nennt sich Supertuning. Bei Max ist es eher so, dass seine Fahrzeuge besonders stark sind und als Gabe hat er das sogenannte Maximum, was seine Einheiten für eine Runde besonders schlagkräftig macht. Dann hätten wir da noch Tami. Ihre Truppen sind die Stärksten, dafür ist sie bei den motorisierten Einheiten aber eher schwach. Ihre Gabe heißt Doppeldistanz und verhilft den Infantrie- und Mecheinheiten dazu, doppelt so weit wie normalerweise vorrücken zu können. Es ist also ein sehr gemischtes Feld.

Grafisch ist Advance Wars vielleicht nicht gerade der Hit, aber das ist bei einem Strategiespiel dieser Art auch kaum nötig. Ebenso sieht es mit dem Sound aus, wobei man sagen kann, dass er immer passend und insgesamt auch ganz in Ordnung ist. Das ist aber alles nur nebensächlich, denn das Gameplay ist einfach genial.

Besonders cool sind auch die Multiplayerschlachten. Wenn man nur ein Modul hat fallen diese zwar ein wenig mager aus, aber immerhin kann man sich trotzdem bekriegen. Richtig cool wird es dann, wenn alle das Modul haben. Man hat nun Zugriff auf sämtliche Karten und auch auf alle Einheiten, von denen in Advance Wars jede Menge vorhanden sind.

Auch ganz nett ist das Feature, dass man seine eigenen Karten bauen kann. Diese sind dann sogar für den Multiplayer-Mode zugänglich und man kann sie mit Freunden spielen. Im Kartenshop kann man aber auch neue dazu kaufen, was aber einiges an hart erarbeitetem Geld kostet.

Eine Story gibt es natürlich auch, aber diese ist leider oft ein wenig merkwürdig. So tauchen immerwieder neue Gegner von unterschiedlichen Teams auf, wie zum Beispiel Green Earth oder Yellow Comet und man weiß gar nicht warum sie kämpfen wollen. Man kämpft halt einfach mal. Später wird das zwar etwas logischer, aber die Story ist dennoch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Sie ist halt eher mittelmäßig.

Alles in allem kann ich sagen, dass Advance Wars ein echt gutes Game ist. Auch Leute die Strategiespiele sonst nicht so mögen (wie ich) werden wirklich sehr viel Spaß damit haben, besonders wenn mehrere Freunde im Besitz des Moduls sind.

Negative Aspekte:
Etwas lahme Story

Positive Aspekte:
Super Gameplay, viele Einheiten

Infos zur Spielzeit:
Cubey hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Cubey
  • 9.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 9.2/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 10/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 10/10
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