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Ace Combat: Distant Thunder - Take my breath away... - Leser-Test von Ravenous


1 Bilder Ace Combat: Distant Thunder - Take my breath away... - Leser-Test von Ravenous
Ace Combat (4) – Distant thunder

„In meiner Kindheit war Krieg etwas Abstraktes, etwas, das nur in weit entfernten Ländern passiert. Dann kam der Krieg in meine Stadt, und ich wurde ein Teil davon.“

Dieser Satz auf der Rückseite des Covers hat mich irgendwie beeindruckt; deswegen war ich äusserst dankbar dafür, daß ein Freund mir diesen Namco – Titel (USK 12) ein paar Tage zum ausgiebigen Testen überlassen hat.

Anfangs ein paar Worte zur Vorgeschichte: Ein paar Jahre nach dem „Millenium“ rast ein riesiger Meteorit mit dem Namen „Ulysses“ auf unseren Planteten zu. Alle internationalen Anstrengungen, diesen mit einer riesigen Nuklearwaffe, genannt „Stonehenge“, zu stoppen, scheitern: Der Meteorit zerbirst, tausende Stücke schlagen auf der Erde ein und fordern hunderttausende von Opfern. Am schlimmsten betroffen ist der Kontinent „Erusia“ (interessanter Name !), dort wird auf einen Schlag die gesamte Infrastruktur vernichtet.

Und dieser Kontinent rüstet nun auf; mobilisiert gewaltige Truppen, und erklärt den Krieg. Die Invasion auf den neutralen Staat San Salvacion ist erst der Anfang; dort jedoch ist „Stonehenge“ stationiert. Die internationale Antwort: Ein Bündnis der Streitkräfte der Anliegerstaaten – die Geburt der ISAF, der Independent States Allied Force.

Womit die Überleitung geschaffen wäre zum ersten Satz des Reviews – erzählt wird die weitere Geschichte aus Sicht eines kleinen Jungen, der in den allgemeinen Kriegswirren aufwächst. Eines Tages beobachtet er einen Luftkampf, wobei ein auffälliges Flugzeug (mit einer gelben „13“ auf dem Flügel) einen feindlichen Kampfflieger abschiesst – welcher leider genau im Elternhaus des Jungen niedergeht, und Ihn so zum Vollwaisen macht. Die Story wird mit melancholischer Musik zu Comicbildern erzählt – bewegend, aber irgendwie unpassend.

Und wie kann es anders sein – der geneigte PS2 – Freizeit-Held verkörpert eben diesen Piloten, der den Abschussrekord der ganzen Staffel innehält und als bescheidenes „Ace of Base“ zu betiteln ist. Wie gesagt – die Story ist weder leicht zu verdauen noch zu verstehen.

Bevor man jedoch ernsthaft zum Gegenschlag ausholen will, sollte man sich erstmal das Tutorial zu Gemüte führen. In 5 Lektionen werden Manövierungsfähigkeiten und Waffeneinsatz – Luft/Boden-Raketen, Luft/Luft-Raketen und Bordmaschinengewehr – in optimalem Zusammenspiel mit dem „HUD“ – Navigationssystem erläutert.

Frisch trainiert und hochmotivert kann man dann Mission 1 angehen – „Sitting Duck“, ein Zerstörungsauftrag relativ schwerfälliger Langstreckenbomber. Auf die jeweiligen Missionsziele wird man in einem „Briefing“ hingewiesen, zackig militärisch, mit anfangs sehr verwirrenden, dreidimensionalen Gitternetzkarten. Dann geht es in den Hangar, wo Euer Kampfjet bereitsteht. Mobius 1 ready for takeoff.

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