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Acclaim und Ubi Soft wurden wegen Anzeigen abgemahnt


1 Bilder Acclaim und Ubi Soft wurden wegen Anzeigen abgemahnt
Spiele- und Hardwareentwickler verschwenden viel Zeit und Geld in ihre Projekte, da ist es auch klar dass sie dafür Gegenleistung, sprich Geld von den Käufern, erwarten. Um die Käufergunst zu gewinnen, bedarf es hauptsächlich an Qualitativ hochwertiger Software/Hardware, dies allein reicht aber nicht immer aus. Das beste Beispiel dafür dürfte wohl die Dreamcast sein, technisch war es zu seiner Zeit Spitze, jedoch wurde es seitens Sega nicht genug mit großen Werbeoffensiven unterstützt. Die Folgen die daraus Sega zu tragen hat, dürfte jetzt ja wohl jeder wissen.

Übertreiben sollte es man mit den Werbemaßnahmen aber auch nicht, dies haben jetzt die beiden populären Entwickler und Publisher Acclaim und Ubi Soft zu spüren bekommen. Sie haben nicht etwa zu viel für ihre Produkte geworben, was ja auch nicht verboten wäre, sondern laut Sicht von der britischen Werbeaufsicht Advertising Standards Authority (ASA) die Grenzen an Geschmackslosigkeit überschritten. Acclaim fiel bei der Werbeaufsicht durch eine Turok Evolution-Anzeige in der Zeitschrift PlayStation 2 Magazin auf. In dieser wird ein verängstigtes und verwundetes Kind dargestellt. Für sie sei so etwas sozial unverantwortlich. In Großbritainnien ist es Acclaim jetzt untersagt worden, mit diesem Motiv mehr zu werben.

Ubi Soft hat sich auch nicht ganz an die Gesetze gehalten, so soll es zumindest mit dem Deathrow-Print in dem Offiziellen Xbox Magazin sein. Hier sollen nicht etwa irgendwelche zeichnerische Darstellungen unter aller Niveau sein, sondern die Motivüberschrift "Come And Get It Mutha F**ker". So wie Acclaim wurde auch Ubi Soft von der ASA bestraft und darf sich jetzt neue Werbeslogan einfallen lassen.

Hazuki-Sans Meinung:
Da muss man irgendwie beide Parteien verstehen, beide machen ihre Arbeit. Die ASA sorgt für Recht und Ordnung und die Spielentwickler versuchen so auf die Aufmerksamkeit der zahlenden Kundschaft zu stoßen. Ich glaube eh das es solche Werbeideen weiterhin geben wird, als Abschreckung dürfte nur eine Abmahnung ja wohl nicht ausreichen, da hätte es wohl zumindest Geldstrafen geben müssen. Ich glaube aber dass es schon weitaus schlimmere "Taten" gegeben hat. Die Spielindustrie ist jetzt eh härter umkämpft als je zuvor, da schlägt man halt schon mal über die Grenze.

Quelle: www.mediabiz.de

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