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1914 - The Great War: 1914 - The Great War? - Leser-Test von agony


1 Bilder 1914 - The Great War: 1914 - The Great War? - Leser-Test von agony
Jowood ist fleißig! In regelmäßigen Abständen erscheinen viele Spiele, die verschiedenste Zielgruppen ansprechen. Das aktuelle Spiel 1914 - The Great War spricht den Strategen und Weltkrieg-Interessierten an.

Der erste Start:

Die Wahl zwischen Singleplayer, Multiplayer und Internet fällt leicht ... wir wollen allein SPIELEN.
Also die Auswahl angeklickt und auf das Intro gewartet. Neben dem wirklich gelungenen Jowood-Intro bekommt man
das kurze Video der Programmierer zu Gesicht. Einleitendes KriegsVideo? Klassische schwarz/weiß-Aufnahmen aus dem ersten Weltkrieg?
Zu einem Kriegsspiel dürfte der Spieler doch einige Sequenzen erwarten, oder? Denn schließlich soll auch die Spiel-Stimmung aufkommen. Doch: Fehlanzeige! Denn kurze Zeit später erscheint bereits das etwas langweilige und einfach wirkende Auswahlmenü.
Ist man als Spieler denn bereits schon so sehr verwöhnt, dass man solche "Kleinigkeiten" vermisst? Aber für eine gute Spielatmosphäre wird einfach ein gutes Video benötigt.

Im Auswahlmenü hat der Spieler die Wahl, nochmals zwischen Einzelspielemission, Mehrspielermodus, Spielstand laden und den Optionen.
Wie immer muss man sich die Optionen genauer anschauen.

In Abhängigkeit von der verwendeteten Grafikkarte und der CPU kann man in den Grafikoptionen die Details einstellen. Als Standard sind diese auf Mittelmaß gestellt, jedoch bereits ab 800MHZ und einer ausreichend guten Grafikkarte besteht die Möglichkeit, bei vollen Details in einer relativ hohen Auflösung zu spielen. Dies wird auch empfohlen, da das Spiel sonst wirklich nicht sonderlich schön aussieht. Aktuelle Grafikfeatures wie Anti Aliasing, Trilineares Filtering, Mipmapping, Partikeleffekte und Details kann man an die Rechnerkonfiguration sehr genau anpassen.

Sollte der Rechner nicht sehr leistungsstark sein, empfiehlt sich das Reduzieren der Farbtiefe und der Bildauflösung, um trotzdem mit maximalen Effekten und Details spielen zu können.

Die Soundeinstellungen bieten auch die Möglichkeit, 3D-Sound zu aktivieren.

In den weiteren Optionen kann man die Rotations-und Scrollgeschwindigkeiten ändern und somit auch den persönlichen Bedürfnissen anpassen.

Zurück zum Spiel:

Gleich nach Auswahl der Einzelspielermission besteht die Möglichkeit, eine Kampagne zu starten.
Dabei darf man zwischen der deutschen und der alliierte Kampagne wählen.

Nach der Qual der Wahl erhält man einige Infos zum Szenario und darf sofort loslegen. Außer einigen längeren Texten erhält man keine Video-Sequenzen.
1914 ist ein rundenbasiertes Strategiespiel. Man hat die Kontrolle über zahlreiche verschiedene Einheiten des 1. Weltkrieges. Als Beispiel wären z.B. Infanterie, Sturmtruppen, Flammenwerfer, Pioniere, Haubitze oder Mörser zu nennen.
Jede dieser Einheiten kann innerhalb eine Runde bewegt werden. Abhängig von der Art der einzelnen Einheit kann diese innerhalb einer Runde einen großen oder einen kleineren Weg zurücklegen oder einen vorhandenen Gegner angreifen.
Die Möglichkeiten der jeweiligen Figuren erkennt man sofort, indem man auf sie klickt. So sieht man, ob sich die Figur bereits bewegt hat oder wohin sie maximal laufen könnte bzw. welche Reichwerte sie hat. Besonders die Reichweite ist für einen Kampf mit dem Gegner nicht unwichtig.
Man bewegt somit seine Einheiten über das 3D-Spielfeld und bekämpft den Gegner, um die jeweilige Mission erfolgreich beenden zu können. Dabei ist darauf zu achten, dass man nicht "wild" auf den Gegner zuläuft und ihn versucht zu vernichten, sondern man muss bedacht seine Einheiten auswählen, steuern und koordinieren. Im Spiel stehen insgesamt 30 Missionen zur Verfügung, wobei diese historisch korrekt dargestellt wurden. Ganze 60 Einheiten aus Deutschland, GB, Frankreich und den USA findet man im Spiel wieder.

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