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18 Wheeler: es gibt besseres... - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder 18 Wheeler: es gibt besseres... - Leser-Test von axelkothe
Mit 18 Wheeler schafft es ein weiterer Naomi-Automat auf den Sega Dreamcast. Ob es sich lohnt das Spiel zu kaufen erfahrt ihr hier im Test.. .

Mal wieder eine innovative Spielidee von Sega: Statt mit einem schniitigen Rennwagen die Piste langzurasen, steigt ihr in das Führerhaus eines 18 Wheelers. Eure Aufgabe im Spiel besteht darin, eine Fracht innnerhalb eines Zeitlimits an einen bestimmten Ort in den USA zu bringen, und zwar am besten vor einem gleichzeitig startenden Konkurrenten. Ihr startet an der Ostküste und durchquert über die Zwischenstationen Key West, Dallas und Las Vegas die Vereinigten Staaten bis ihr schliesslich nach der vierten Strecke an der westküste angekommen seid.

Unterwegs müsst ihr darauf achten, rechtzeitig die Checkpoints zu erreichen. Das recht knappe Zeitlimit kann durch rammen bestimmter Fahrzeuge etwas aufgestockt werden. Trotzdem solltet ihr jede Gelegenheit nutzen im Windschatten anderer Trucks zu fahren, denn das gibt euch einen gehörigen Geschwindigkeitsschub.

Zusammenstösse mit anderen Verkehrsteilnehmern solltet ihr möglichst vermeiden, denn neben dem Zeitverlust wird dabei auch eure Ladung beschädigt, was euch in der Zielabrechnung negativ angerechnet wird.

Im Bonusgame zwischen den Rennen müsst ihr euren Truck innerhalb eines Zeitlimits auf einer markierten Fläche einparken. Berührt ihr dabei herumstehende Kisten oder Laternen wird euch zur Strafe Zeit abgezogen. Schafft ihr es, erwartet euch Zubehör wie eine Leistungfähigere Hupe für euren Truck.

Leider bietet der Arcademode dem Spieler nur vier Strecken, die jeder spätestens nach einer Stunde Spielzeit bewältigt haben sollte. Deswegen hat Sega der Umsetzung noch zwei weitere Spielmodi spendiert: Der Score-Mode und der schon aus dem Arcade-Mode bekannte Parking-Mode.

Im Parking-Mode könnt ihr aus Anfangs 4 (später 6) Parcours wählen, in denen ihr hintereinander verschiedene Parklücken anfahren müsst. Dass ihr dabei auch Rückwärts einparken müsst versteht sich ja wohl von selbst.

Der Score-Mode bietet die 4 Strecken des Arcade-Mode. Hier geht's darum den höchsten Highscore aufzustellen. Diesmal bekommt ihr für Karambolagen mit bestimmten Fahrzeugen Punkte gutgeschrieben, für andere werden euch Punkte abgezogen.

Die Technik von 18 Wheeler weiss wieder einmal zu überzeugen. Sowohl beeindruckende Effekte wie ein Wirbelsturm, der alle Objekte auf der Starsse vor euch in der Gegend herumwirbelt als auch kleine Details, wie im Führerhaus herumrutschende Gegenstände gefallen dem Testerauge. Die Geschwindigkeit ist den Fahrzeugen entsprechend deutlich langsamer als bei herkömmlichen Rennspielen, woran man sich erstmal gewöhnen muss.

Die Soundkulisse besteht aus dem tiefen Brummen der Motoren und passender Countrymusik aus dem virtuellen Autoradio. Dazu kommen Funksprüche eures Rivalen der sich beschwert wenn ihr ihm den Weg abschneidet oder euch verhöhnt wenn ihr hinter ihm seid.

Meine Meinung:
Mein erster Eindruck war verhehrend: Die langsame Geschwindigkeit, dazu die trägen Trucks und ein hoher Schwierigkeitsgrad. Und als es dann Anfing Spass zu machen, war der Spass auch (erstmal) gleich nach einer halben Stunde wieder vorbei, so kurz ist der Arcade-Mode. Der Parking-Mode hat mich dann wieder für eine Stunde an den Bildschirm gefesselt, dann war auch dieser geschafft. Seitdem mag ich das Spiel nicht mehr anrühren. Deswegen mein Tip: Leiht euch das Spiel übers Wochenende in der Videothek aus und spart den Rest von eurem Geld, es gibt genug andere Dreamcast-Spiele!

Negative Aspekte:
langsame Geschwindigkeit, wenig Abwechslung

Positive Aspekte:
gute Grafik, neue Idee

Infos zur Spielzeit:
axelkothe hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    axelkothe
  • 7.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 7.8/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 6/10
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